Bestattungsart  
 
Die Erdbestattung ist in Deutschland die gebräuchlichste Bestattungsart. Eine besondere Willensbekundung ist hierfür in der Regel nicht notwendig.

Sie können sich grundsätzlich zwischen zwei Grabarten entscheiden:

Wahlgrab

Sollen mehrere Generationen einer Familie eine gemeinsame Ruhestätte finden, können die Angehörigen auf dem zuständigen Friedhof ein Wahlgrab aussuchen. Wahlgräber gibt es in verschiedenen Größen, d. h. für eine, zwei, drei oder mehr vorgesehene Bestattungen. Zudem kann bei Wahlgräbern die Nutzzeit immer neu verlängert werden. Dies bedeutet, dass die Grabstätte über Generationen im Familienbesitz bleiben kann.

Die Lage der Gräber ist in Abteilungen eingeteilt. Es gibt Abteilungen mit oder ohne zusätzliche Gestaltungsvorschriften im Bezug auf die Grabstätte. Bestehen Gestaltungsvorschriften, müssen bei der Auswahl der Grabbepflanzung und des Grabmals diese Vorschriften beachtet werden.

Reihengrab

Reihengräber sind Gräber, in die nur einmal bestattet werden darf. Bei einem weiteren Sterbefall in der Familie muss erneut eine Grabstätte erworben werden.

Die Reihengräber haben eine festgelegte Nutzzeit, in der Regel zwischen 20 und 25 Jahre. Nach Ablauf dieser Zeit geht die Grabstätte wieder in den Besitz der Kommune über. Eine Verlängerung der Nutzzeit ist generell nicht erlaubt. Reihengräber werden von der Friedhofsverwaltung zugeteilt, sodass man selbst keinen Einfluss auf die Lage der Grabstätte hat.